"Quallen haben keine Augen - Quallen haben Strom!" 

 

Nach den Ferien erzählten die Kinder von ihren Sommererlebnissen. L. berichtete, dass er wegen Quallen am Strand vorsichtig sein musste. Daraus entstand eine angeregte Unterhaltung über diese faszinierenden Geschöpfe. 

Im gemeinsamen Gespräch bringen die Kinder ihr Wissen ein:

 

L.: "Quallen haben Strom."
E.: "Quallen haben keine Augen."
C.: "Die haben Feuer."
T.: "Quallen sehen aus, als ob sie platzen können."
A.: "Die Quallen können einen Laser machen."
C.: "Quallen essen tote Fische, Hummer und Krebse."

 

Viele Kinder sind sich einig, dass man die Quallen nicht anfassen darf. 

 

L.: "Mit einem Handschuh darf man sie aber anfassen."
M.: "Quallen gibt es auch in Deutschland"

 

Die Neugierde der Kinder war geweckt und gemeinsam begaben wir uns auf eine Forscherreise zum Thema: Quallen. 

Neben Gesprächen und verschiedenen Sinnenserfahrungen war vorallem die Beschaffenheit des Tieres interessant. Die Kinder gestalteten mit transparenten, formbaren Materialien interessante Kunstwerke. 

Im Licht-Schatten-Atelier entstanden kleine Geschichten, die die Kinder als Schattenspiel darstellten. Anschließend wurde das Ganze mit der Digitalkamera fotografiert und in kleine Bilderbücher gebunden. 

Dieses Projekt begleitete uns bis nach den Faschingsferien und wurde mit dem Fazit abgeschlossen: "Quallen haben keine Augen und sehen mit ihren Tentakeln".

 

 

"Schatten wird aus Licht geboren."
(John Gay)

 

Wir haben ein Setting für die Kinder vorbereitet...

Welche Materialien lassen Licht durch?
Warum ist Licht mal hell und manchmal dunkler?
Welche Lichtquellen brauche ich um Materialien zu durchleuchten?

Zuerst experimentierte F. mit den Plexiglasröhren. Sie baute einen Turm und füllte diesen mit Materialien. Anschließend hielt sie ihre Hand gegen die Lichtquelle und beschrieb was sie in diesem Moment registrierte: "Schau mal, meine Hand leuchtet!".

Die Kinder probiereten Vieles aus und entdeckten immer wieder neue Lichtphänomene. Sie forschten mehrere Vormittage intesiv im Atelier.

 

Wir versuchten unsere Erfahrungen die wir im Licht- und Medienatelier gemacht hatten auf ein weiteres Material zu übertragen.
Kann durch das Material Ton Licht durchscheinen?

A.: „Ja, da muss man einfach Löcher reinmachen!"
O.: „Da muss man ganz viel Kraft in den Ton rein machen.“

 

Schließlich versuchte P. auf dem Tageslicht-projektor einen Leuchtturm zu bauen. Als ich den Turm fotografierte stellte er fest:                                                                                                            „Die Kamera macht auch ein Licht (Blitz). Vielleicht kann ich viele Fotos machen und aus denen dann einen Film?“ 

 Aus den Erfahrungen im Licht- und Medienatelier entstand die Idee, Fotos und Filme selbst zu produzieren. 

 

"Die Fotografie hilft den Menschen, zu sehen."
(Berenice Abbott)

 

 

P. schaffte es durch seine Vision ein anderes Kind für das Vorhaben zu begeistern und so begann er mit M. an einem Storyboard zu arbeiten, um seinen Film: "Die Obstfamilie" zu verwirklichen. 

P.: „Ach, die Figuren können ja Gemüse oder Obst sein oder so kleine Obstmonster.“
M.: „Ja, die können ja an verschiedenen Orten leben.“
P.: „Sollen wir den Film zusammen machen?“

 

Eine Idee entstand und beflügelte die Kreativität der Kinder:

 

Viele Kinder waren fasziniert von unseren Dikitalkameras und probierten sich als Fotografen aus, es wurden verschiedenste Gegensände in individuellen Positionen abgelichtet und Kulissen erstellt. Die Kinder entwickelten die Idee, mithilfe der Zoom-Funktion Gesichter, Materialien oder Teile des Körpers ganz nah zu fotografieren und die entstandenen Bilder als Rätsle für die Gruppe zu präsentieren. 

 

Im Moment arbeiten die Kinder an einem LEGO-Trickfilm.